„Sport mit Musik“

Teresa während einer Übung. Foto: privat

Teresa während einer Übung.
Foto: privat

Seit sie vier ist macht Teresa Welzig (18) Rhythmische Sportgymnastik. Aufgrund einer Hüftverletzung musste sie ihre Karriere leider frühzeitig beenden.

Teresa Welzig ist 18 Jahre jung und geht aktuell in die 9. Klasse des Sportgymnasiums Dornbirn. Sie besucht den Zweig O3, also den Zweig für LeistungssportlerInnen, denn: Teresa macht Rhythmische Sportgymnastik, das ist die Bewegung zur Musik mit einem Gerät. Dazu gekommen ist sie durch ihre große Schwester. Diese fing mit dieser Sportart an, als Teresa drei Jahre alt war. Sie schaute ihrer Schwester also immer zu und fand Gefallen daran. Rund ein Jahr später, mit vier Jahren, fing Teresa selbst mit der Rhythmischen Sportgymnastik an. Mit etwa neun Jahren fing sie beim TS Hohenems an. Sie trainierte siebenmal die Woche, zusätzliches Krafttraining miteinberechnet. Ihre Mühen zahlten sich aus: Mehrfach wurde sie Juniorenmeisterin und war auf internationalen Wettkämpfen vertreten. „Besonders schön war es, wenn die Leute nach meiner Übung applaudiert haben“, erläutert die 18-Jährige. Im Allgemeinen gefalle ihr die Bewegung zur Musik, die Ästhetik und die Perfektion die diese Sportart ausstrahle. „Ich glaube ich war nur so gut, weil ich so eine
Perfektionistin bin.“ Auch die Reisen in andere Länder seien eine schöne Erfahrung gewesen. Zu einer ihrer Lieblingserinnerungen zählt das Gefühl, das sie hatte, wenn ihre Trainerin zufrieden mit ihr war und sie den Erfolg spürte. „Ich habe unfassbar viel gelernt, besonders was Disziplin und meinen eigenen Körper angeht“, erklärt sie.

Frühzeitiges Karriere-Aus

„Das Beenden meiner
sportlichen Karriere fällt mir schwer“, erklärt die 18-Jährige. Aufgrund einer
Hüftverletzung musste Teresa mit der
Rhythmischen Sportgymnastik aufhören. Es sei ausgeschlossen, dass sie jemals mit diesem Sport weitermachen könne. Jetzt ist
Teresa als Trainerin für die „Kleinen“ tätig, was ihr
unheimlichen Spaß bereite. „Ich habe meinen Platz auf der anderen
Seite des Teppichs
gefunden.“