Das Ozonloch über der Antarktis.
              Foto: NASA

Das Ozonloch über der Antarktis.

Foto: NASA

W&W erklärt …

… die Erholung der
Ozonschicht

Bei der Ozonschicht handelt es sich um unser Schutzschild. Sie befindet sich in einer Höhe von 15 bis 30 Kilometer und ist damit Teil der unteren Stratosphäre. Die Ozonschicht umgibt sie die Erde und schwächt die UV-Strahlen der Sonne ab. Wird sie beschädigt, treffen die Sonnenstrahlen mit voller Stärke auf die Erdoberfläche. Dann ist von einem Ozonloch die Rede. Bei Menschen kann zu starke ultraviolette Strahlung Haut, Augen und Erbgut schädigen.

1985 haben britische Forscher erstmals ein Ozonloch über der Antarktis nachgewiesen. Doch schon vorher war klar, dass sich vom Menschen verursachte Emissionen bestimmter Chemikalien negativ auf die Ozonschicht auswirken. Dafür verantwortlich sind die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) die vor allem in Spraydosen, Kühlschränken und Klimaanlagen verwendet wurden. 1987 wurde das Montreal-Protokoll unterzeichnet, welches diese Chemikalien schrittweise verbot.

Gute Nachrichten gab es diese Woche von Seiten der Weltwetterorganisation (WMO). Sie teilte mit, dass sich laut einer Studie der UNO die Ozonschicht wieder erholt. Wenn die Politik so weiter macht, schließt sich das Ozonloch abseits der Pole demnach bis 2040. Die Pole brauchen länger, um sich zu erholen. Über der Arktis wird es sich bis 2045 schließen, über der Antarktis erst 2066. Für Forscherinnen und Forscher ist diese Erkenntnis ein wesentlicher Beitrag, um dem
Klimawandel entgegenzuwirken.