Jede Sekunde zählt!

„Viel Dankbarkeit“Ich habe für neun Monate ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und bin jetzt im Ehrenamt tätig. Ich habe vor, Medizin zu studieren und wollte in dem Jahr zwischen Matura und Studium auch etwas in Richtung Medizin machen. Daher hat sich das gut angeboten. Die Einsätze sind ganz unterschiedlich. Es gibt viele spannende Einsätze. Es gibt Menschen, die anrufen, weil sie seit drei Tagen Rückenschmerzen haben, Schwindel oder Übelkeit. Es ist wirklich alles dabei. Man kann sich im Dienstplan für Zeitpunkte eintragen, wenn man Zeit hat. Daher kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, während dem Studium weiterhin ehrenamtlich tätig zu sein. Wir bekommen viel Dankbarkeit von den Menschen. Es ist schön zu sehen, dass manche Menschen sogar mit einer Karte vorbeikommen, um sich zu bedanken. Man sammelt viele Erfahrungen und die Menschen beim Roten Kreuz sind sehr nett.Eva, 19 Jahre, Bregenz

„Viel Dankbarkeit“

Ich habe für neun Monate ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und bin jetzt im Ehrenamt tätig. Ich habe vor, Medizin zu studieren und wollte in dem Jahr zwischen Matura und Studium auch etwas in Richtung Medizin machen. Daher hat sich das gut angeboten. Die Einsätze sind ganz unterschiedlich. Es gibt viele spannende Einsätze. Es gibt Menschen, die anrufen, weil sie seit drei Tagen Rückenschmerzen haben, Schwindel oder Übelkeit. Es ist wirklich alles dabei. Man kann sich im Dienstplan für Zeitpunkte eintragen, wenn man Zeit hat. Daher kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, während dem Studium weiterhin ehrenamtlich tätig zu sein. Wir bekommen viel Dankbarkeit von den Menschen. Es ist schön zu sehen, dass manche Menschen sogar mit einer Karte vorbeikommen, um sich zu bedanken. Man sammelt viele Erfahrungen und die Menschen beim Roten Kreuz sind sehr nett.

Eva, 19 Jahre, Bregenz

2022 leisteten ehrenamtliche SanitäterInnen in Österreich 10 Millionen Einsatzstunden.

Gestern war internationaler Tag der Ersten Hilfe. Viele ehrenamtliche SanitäterInnen sind stets bereit, Hilfe zu leisten, wenn sie benötigt wird. Doch bei Notfällen kann jede Sekunde ausschlaggebend sein, und daher ist es wichtig, dass der Patient, auch schon bevor professionelle Hilfe eintrifft, von Ersthelfern vor Ort versorgt wird – denn das kann Leben retten.

Wer sich unsicher ist und sich fürchtet, bei der Ersten Hilfe etwas falsch zu machen, sollte wissen: Der gravierendste Fehler, der bei der Ersten Hilfe passieren kann, ist, keine Hilfe zu leisten. Außerdem könnte man, wenn man das Gefühl hat, dass einem Wissen und Fähigkeiten fehlen, einen Erste-Hilfe-Kurs beim Roten Kreuz absolvieren. Diese Kurse stärken Fähigkeiten, die bei der Erstversorgung wichtig sind, und machen Mut, sich auch zu trauen, diese anzuwenden.

In Österreich sind 90.000 hauptberufliche MitarbeiterInnen, ehrenamtliche HelferInnen und Zivildiener bereit Hilfe zu leisten, wo sie benötigt wird. Bei den Einsätzen ist vom Aufhelfen nach einem Sturz bis zu absoluten Notfällen, bei denen es um Leben und Tod geht, alles dabei.

«Erste Hilfe zu leisten, ist essenziell. Auf seinen Nächsten zu achten hat in einer Gesellschaft einen unbezahlbaren Stellenwert.» RK-Präsident Vorarlberg Ludwig Summer

„In einem großen Team arbeiten“Ich bin in Dornbirn bei der Rettung. Ich bin über den Zivildienst zum Ehrenamt gekommen. Bei uns gab es viele, die nach dem Zivildienst ehrenamtlich weiter gemacht haben. Wir können uns selbst unsere Dienste aussuchen und uns in einem Online-Tool für die offenen Dienste eintragen, ich mache immer die Nachtdienste oder an Sonntagen. Nachts ist es tendenziell etwas ruhiger, mal sind es vier Einsätze pro Nacht, aber es kommt auch vor, dass man mal die ganze Nacht wach ist. Es gibt zum Glück nicht nur Einsätze, bei denen es um Leben oder Tod geht, sondern es gibt auch Hilfestellungen – vom Verkehrsunfall bis zur gestürzten Person, der man aufhelfen muss. Spannend finde ich immer, wenn man in einem großen Team arbeitet, wenn es viel zu tun gibt, also die Blaulichteinsätze mit Feuerwehr oder sogar Helikopter. Tobias, 20 Jahre, Alberschwende

„In einem großen Team arbeiten“

Ich bin in Dornbirn bei der Rettung. Ich bin über den Zivildienst zum Ehrenamt gekommen. Bei uns gab es viele, die nach dem Zivildienst ehrenamtlich weiter gemacht haben. Wir können uns selbst unsere Dienste aussuchen und uns in einem Online-Tool für die offenen Dienste eintragen, ich mache immer die Nachtdienste oder an Sonntagen. Nachts ist es tendenziell etwas ruhiger, mal sind es vier Einsätze pro Nacht, aber es kommt auch vor, dass man mal die ganze Nacht wach ist. Es gibt zum Glück nicht nur Einsätze, bei denen es um Leben oder Tod geht, sondern es gibt auch Hilfestellungen – vom Verkehrsunfall bis zur gestürzten Person, der man aufhelfen muss. Spannend finde ich immer, wenn man in einem großen Team arbeitet, wenn es viel zu tun gibt, also die Blaulichteinsätze mit Feuerwehr oder sogar Helikopter.
Tobias, 20 Jahre, Alberschwende

„Sechs bis acht Einsätze pro Tag“Ich bin Zivildiener bei der Rettung. Bei Krankentransporten fahren wir eigentlich bis Schichtende durchgehend von Krankenhaus zu Krankenhaus, wir holen Menschen zuhause ab und bringen sie ins Spital. Mit dem Rettungswagen, haben wir meistens sechs bis acht Einsätze. Das sind Einsätze für Menschen, die Fieber oder Bauchweh haben. Mit dem Notfallrettungswagen fahren wir zu Notfällen, dass sind nicht soviele Einsätze pro Tag. Wir fahren hin, schauen, dass wir den Patienten innerhalb von 5 bis 10 Minuten im Auto haben und dann so schnell wie möglich ins Spital. Wir bemühen uns immer, dass wir es den Menschen so angenehm wie möglich zu machen. Der Großteil der Zivildiener bleibt ehrenamtlich beim Roten Kreuz. Ich finde, das ist ein super Zeichen für das Rote Kreuz. Noah, 18 Jahre, Dornbirn

„Sechs bis acht Einsätze pro Tag“

Ich bin Zivildiener bei der Rettung. Bei Krankentransporten fahren wir eigentlich bis Schichtende durchgehend von Krankenhaus zu Krankenhaus, wir holen Menschen zuhause ab und bringen sie ins Spital. Mit dem Rettungswagen, haben wir meistens sechs bis acht Einsätze. Das sind Einsätze für Menschen, die Fieber oder Bauchweh haben. Mit dem Notfallrettungswagen fahren wir zu Notfällen, dass sind nicht soviele Einsätze pro Tag. Wir fahren hin, schauen, dass wir den Patienten innerhalb von 5 bis 10 Minuten im Auto haben und dann so schnell wie möglich ins Spital. Wir bemühen uns immer, dass wir es den Menschen so angenehm wie möglich zu machen. Der Großteil der Zivildiener bleibt ehrenamtlich beim Roten Kreuz. Ich finde, das ist ein super Zeichen für das Rote Kreuz. Noah, 18 Jahre, Dornbirn

ÖRK ermutigt zur Ersten HilfeDer Welttag der Ersten Hilfe fand gestern statt, der Weltreanimationstag ist am 16. Oktober. Die 38 Tage dazwischen nutzt das Österreichische Rote Kreuz dazu, die Öffentlichkeit zu ermutigen, sich ausführlich mit dem Thema Erste Hilfe zu beschäftigen. Ziel dieser Aktion ist es, die Überlebensrate bei einem Herzstillstand durch gezielte, unmittelbare Hilfe zu erhöhen. Das Rote Kreuz ermutigt Menschen, an Erste-Hilfe-Kursen teilzunehmen, um notwendige Fähigkeiten und Wissen zu erlangen. Fotos: APA,

ÖRK ermutigt zur Ersten Hilfe

Der Welttag der Ersten Hilfe fand gestern statt, der Weltreanimationstag ist am 16. Oktober. Die 38 Tage dazwischen nutzt das Österreichische Rote Kreuz dazu, die Öffentlichkeit zu ermutigen, sich ausführlich mit dem Thema Erste Hilfe zu beschäftigen. Ziel dieser Aktion ist es, die Überlebensrate bei einem Herzstillstand durch gezielte, unmittelbare Hilfe zu erhöhen. Das Rote Kreuz ermutigt Menschen, an Erste-Hilfe-Kursen teilzunehmen, um notwendige Fähigkeiten und Wissen zu erlangen. Fotos: APA,

«Erste Hilfe zu leisten, ist essenziell. Auf seinen Nächsten zu achten hat in einer Gesellschaft einen unbezahlbaren Stellenwert.» RK-Präsident Vorarlberg Ludwig Summer