„Wer schläft, liebet nicht“

Am Samstag gastieren Erich Furrer und Goran Kovacevic mit ihrem Programm „Wer schläft, liebet nicht“, in Götzis. Vorlage dafür war der Roman „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider.

WANN & WO: Freut es dich dass dein Roman auch Jahre später noch in aller Munde ist?

Robert Schneider: Es ist eine große Ehre für mich, und das in Zeiten, da jeder von Nachhaltigkeit redet. Dass ein Buch fast dreißig Jahre überdauert und zu einer „Brand“ wurde, ist ein großes Glück für einen Schriftsteller. Es bleibt nur tiefe Dankbarkeit.

WANN & WO: Was hat dich persönlich am allermeisten an der Figur des Elias Alder berührt?

Robert Schneider: Das Schicksal, das so vielen Menschen widerfährt, dass ihre wahren Talente, ihre Möglichkeiten und auch ihre Könnerschaft nicht gesehen wird. Wir gehen tagtäglich aneinander vorbei, hören und schauen nicht hin und merken gar nicht, was für ein wunderbarer Mensch eigentlich vor uns steht.

WANN & WO: Kennst du selbst auch jemanden, der ein absolutes Gehör hat?

Robert Schneider: Ich kenne viele. Absolutes Gehör hat aber nichts mit Musikalität oder gar musikalischer Intelligenz zu tun. Es ist eine besondere Fähigkeit, mehr nicht. Meistens leiden diejenigen, die es haben, sogar darunter. Weil für Menschen mit einem absoluten Gehör eben alles so verstimmt klingt.  CK

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